Anleitung zur Behebung
eines Datenübernahmeproblems aus Fremddatenbanken
Die
Datenübernahme aus Tabellen von Fremddatenbanken nach PS-Explore geschieht im Normalfall
über die Registerkarte Fremddatenbanken
des PS-Explore-Autopiloten. Nach Einstellen der
entsprechenden Registerkarte erfolgt der Klick auf das „Ordner öffnen“-Symbol. Darauf öffnet sich das Fenster „Zugriff auf
Datenbanktabellen“:

Über
dieses Fenster werden in PS-Explore seit jeher Datenbanken und deren Tabellen
angezeigt, die unter Windows via ODBC konfiguriert sind. Je nach
Datenbanksystem und entsprechendem ODBC-Treiber kann es bei dem Versuch, eine
Tabelle der jeweils ausgewählten Datenbank anzusprechen, zu zwei verschiedenen
Fehlermeldungen kommen, die darauf hinweisen, dass nicht ausreichend
Arbeitsspeicher für die Datenübernahme zur Verfügung steht. Welche der beiden
nachstehend gezeigten Meldungen hierbei angezeigt wird, hängt von verschiedenen
hier nicht interessierenden Bedingungen ab:


Eine dritte Meldung trat in
bisherigen PS-Explore-Versionen auf, die darauf
verwies, dass nicht genügend Windows-Ressourcen zur Verfügung stünden. In der
aktuellen Version von PS-Explore dürfte diese Meldung nicht mehr auftreten.
Welche der Meldungen auch
immer auftritt, der Wortlaut der Meldungen ist letztlich irreführend und nicht
von PS-Explore sondern von MS-Windows initiiert.
Tatsächlich lässt sich das
Problem nämlich nicht durch die Schaffung von mehr physikalischem oder
virtuellem Arbeitsspeicher lösen. Vielmehr gelingt selbst bei sehr großen
Datenbanktabellen die Übernahme nach PS-Explore dann problemlos, wenn man,
soweit für den jeweiligen ODBC-Treiber möglich, die Puffergröße für die
Datenübertragung ausreichend hoch veranschlagt.
Mit
Puffergröße ist hier die Größe des internen Speichers gemeint, mit der die
Datenbanksoftware die Daten stückweise zwischen Programm und Datenträger
transferiert. Ist diese Größe zu klein veranschlagt, dann kommt es zu den
obigen Meldungen.
Im
Weiteren wird die Vorgehensweise zum Heraufsetzen des Pufferspeichers am
Beispiel von MS-Access unter Windows XP gezeigt. Soweit andere Datenbanksysteme
Einflussnahme auf die Puffergröße erlauben, verhält sich die Sache analog.
Zunächst
steuern Sie unter Windows über "START
>> Einstellungen" die Systemsteuerung an:

In der Systemsteuerung
wählen Sie den Punkt „Leistung und Wartung“:

Dort gehen Sie dann zu
"Verwaltung":

In der Verwaltung findet
sich dann der Punkt „Datenquellen (ODBC)", der dann durch Doppelklick zu
aktivieren ist:

Unter "Benutzer-DSN" oder "System-DSN"
sucht man sodann den entsprechenden Datenquellennamen (im Beispiel PSX-Access). Der Datenquellenname ist nichts weiter als ein
so genanntes Alias, über welches auch in PS-Explore die jeweilige Datenbank
angesteuert wird.
Nach Auswahl der Datenquelle
per Mausklick aktiviert man die Schaltfläche „Konfigurieren“:

Im Fenster für das Setup
wählt man nun die Schaltfläche „Optionen“ an:

Das Setup-Fenster vergrößert
sich damit nach unten und erlaubt dort die Änderung der internen Puffergröße:

Wählen Sie hier nun einen
entsprechend großen Wert, der möglichst ein Vielfaches von 256 sein sollte.
Standardmäßig wird hier wahrscheinlich 2048 eingestellt sein. Eine
erfahrungsgemäß erfolgsversprechende Größe wäre etwa
15872 oder mehr:

Nach Heraufsetzen der
Puffergröße verlässt man das Setup über „OK“ und startet PS-Explore erneut. Die
Datenübernahme aus der Fremddatenbank sollte nun funktionieren. Falls nicht,
sollte man mit weiteren Heraufsetzungen der Puffergröße experimentieren, bis
die Übernahme läuft.