Mehr Übersichtlichkeit im Arbeitsblatt: Anlage, Verwaltung
und Gebrauch von Arbeitsblattprofilen
Zur
Verbesserung der Übersichtlichkeit von PS-Explore-NC-Arbeitsblättern
ist es jetzt möglich, Spalten eines Arbeitsblattes auszublenden ohne diese
dabei explizit zu löschen. Hierüber hinaus kann man die Informationen über die
Ein-/Ausblendung von Spalten in so genannten „Arbeitsblattprofilen“ speichern.
Diese Profile werden automatisch im Arbeitsblatt integriert und sind als
Schaltflächen per Mausklick jederzeit aktivierbar. Gleichzeitig können einzelne
Profile mit Datenfilterformularen verbunden werden, so dass als Ergebnis einer
Datenselektion per Filtertechnik auch sofort nur jene Spalten eines
Arbeitsblattes angezeigt werden, die im Kontext der jeweiligen Datenselektion
benötigt werden.
Ausblenden
und Einblenden von Spalten
Um
Spalten auszublenden reicht es aus diese innerhalb einer Zeile des
Arbeitsblattes zu markieren und dann das entsprechende Symbol in der
Bilddoppelleiste des Arbeitsblattes anzuklicken:

Die Spalten verschwinden
dann sofort beim Anklicken:

Um
Spalten wieder einzublenden genügt es in einer Zeile jeweils die linke und
rechte Nachbarspalte des ausgeblendeten Bereichs zu markieren und die
entsprechende Schaltfläche für die Einblendung anzuklicken:

Weitere Funktionen für die
Handhabung von Arbeitsblattprofilen
Die
Funktionen zum Ein-/Ausblenden von Spalten sind auch über das Pop-Up-Menü des
Arbeitsblattes aktivierbar und werden über den Menüpunkt „Arbeitsblattprofile“
erreicht. Hier findet man auch die entsprechenden Short-Cuts zum
Funktionsaufruf:

Abspeichern von Arbeitsblattprofilen
zur Wiederverwendung
Wie
aus dem Pop-Up-Menü ersichtlich können Arbeitsblattprofile auch zur
Wiederverwendung gespeichert werden. Bei Anwahl des Menüpunktes „hinterlegtes
Profil speichern“ öffnet sich ein Dateidialog:

Hier wird ein Name für das
Profil angegeben und anschließend auf Schaltfläche „Speichern“ geklickt. Das
Dialogfenster schließt sich dann und oberhalb des Arbeitsblattes werden nun
zwei Schaltflächen angezeigt:

Die
Schaltfläche „Verkauf01“ entspricht dem soeben benannten und gespeicherten
Arbeitsblattprofil. Die zusätzliche Schaltfläche „kein Profil“ dient der
Rücknahme eines Profils. Es werden hiermit alle über ein Profil ausgeblendeten
Spalten wieder sichtbar gemacht.
Grundsätzlich
können so viele Arbeitsblattprofile angelegt werden wie benötigt. Die Profile
werden dann mittels weiterer Schaltflächen über dem Arbeitsblatt angezeigt. Angezeigt
werden sinnvollerweise nur die Profile, die auch zu einem Arbeitsblatt passen,
also aus diesem heraus abgespeichert wurden.
Die
Ablage der Profile erfolgt als Dateien in dem zur PS-Explore-NC-Installation
gehörigen Unterverzeichnis
..\VGSPS\PS-Explore_NC\Common
Files\Library
Die
in den Profildateien gespeicherten Informationen beziehen sich nicht nur
darauf, welche Spalten eingeblendet bzw. ausgeblendet werden sollen, sondern
enthalten auch Informationen darüber, wie breit eine Spalte dargestellt werden
soll, und an welcher Position im Arbeitsblatt eine Spalte erscheinen soll.
Im
Library-Verzeichnis abgelegte Profile können mittels der Funktion „gespeicherte
Profile löschen“ wieder entfernt werden.
Die jeweils zugeordnete Schaltfläche über dem Arbeitsblatt verschwindet dann automatisch,
sobald man im Formular „ausgewähltes Arbeitsblattprofil löschen“ auf die
Schaltfläche „Speichern“ geklickt hat:
Import
von Profilen anderer Arbeitsblätter
Mittels
des Menüpunktes „Profil aktivieren (laden)“ ist es möglich ein Profil, das
ursprünglich für ein anderes Arbeitsblatt angelegt wurde, in das geöffnete
Arbeitsblatt zu importieren:

Hierbei
werden natürlich nur die Informationen berücksichtigt, die sich auf Spalten
beziehen, die im geladenen Arbeitsblatt ebenso enthalten sind, wie in dem
ursprünglich mit dem importierten Profil verbundenen Arbeitsblatt.
Das
importierte Profil muss, wenn es permanent beibehalten und als Schaltfläche im
Arbeitsblatt erscheinen soll, explizit über die Funktion „hinterlegtes Profil
speichern“ abgespeichert werden.
Profile
umbenennen
Schließlich
bleibt die Funktion „Profil umbenennen“ zu erwähnen:

Im
Formular „Arbeitsblattprofil umbenennen“ wird die fragliche Profildatei
ausgewählt und auf „Speichern“ geklickt. Es erscheint dann eine Dialogbox mit
dem alten Namen des Profils:

Hier
gibt man dann den neuen gewünschten Namen ein und bestätigt mit „OK“. Der Name
auf der zugehörigen Schaltfläche oberhalb des Arbeitsblattes wird dann
unmittelbar angepasst.
Kopplung
von Arbeitsblattprofilen und Arbeitsblattfiltern
Eine
interessante Anwendungsmöglichkeit besteht in der Verknüpfung von Datenfiltern
des Arbeitsblattes mit einzelnen Profilen. Hierdurch ist es möglich ganz exakt
nur die Information selbst größerer Datenbanken anzuzeigen die aus einem
Datenbestand abgefragt werden sollen.
Im
nachstehenden einfachen Beispiel wurde der Filter „Region W“ gekoppelt mit dem
Profil „Unfalldaten“:

Nach
Anklicken der Schaltfläche „OK“
erscheinen dann sofort nur die Daten der Region „West“ reduziert
auf
die hier so genannten „Unfalldaten“:

Die
Verknüpfung von Filter und Profil geschieht ganz einfach per Klick mit der
rechten Maustaste in die Anzeigefläche eines Filterformulars. Es erscheint dann
das Pop-Up-Menü des Filters und man wählt hier den Punkt „Filter mit Profil
verknüpfen“:

Es
wird dann im oberen Teil des Formulars eine Auswahlmöglichkeit für die
verschiedenen Profile angezeigt. Per
Mausklick wird das gewünschte Profil ausgewählt und mit Klick auf die
Schaltfläche „verknüpfen“ aktiviert:

Das
Filterformular kann anschließend noch abgespeichert werden, um die Verknüpfung
sitzungsübergreifend permanent zu machen.
Auswirkung
eines Profils auf Listen und Auswertungsprozeduren
Grundsätzlich
bleiben ausgeblendete Spalten in all jenen Verfahren aktiv (stehen zur
Verfügung), die keine bloß auflistende Aufgabe haben. Bei allen Verfahren, die
die Aufgabe haben Spalten und Zeilen eines Arbeitsblattes zu listen, werden
hingegen die Profile übernommen. Es sind dies insbesondere
Direkt
auf Drucker ausgeben

Ad-Hoc-Report

Arbeitsblatt
nach Ergebnisse/Report


In
die Zwischenablage kopieren

Makrobefehle
zur Handhabung von Arbeitsblattprofilen
Drei
Makrobefehle sind im Kontext der Arbeitsblattprofile von Bedeutung:
1) lade_profil
2) arbeitsblatt_nach_report
3) lade_filterdatei
ad
1) Der Befehl lade_profil
wird bei geöffneten Arbeitsblatt aufgerufen. Hinter dem Befehl wird der Name
eines dem geladenen Arbeitsblatt zugeordneten
Profils angegeben. Also exakt einer der Namen der oberhalb des Arbeitsblattes
auf den jeweiligen Schaltflächen angegeben ist. Mittels des Befehls
lade_arbeitsblatt kann ein Arbeitsblatt zuvor geöffnet und in der Registerkarte
„Arbeitsblatt“ angezeigt werden.
ad
2) Wenn man mittels eines Profils Daten
in einem Arbeitsblatt anzeigt, will man diese evtl. im nächsten Schritt auch in
der Registerkarte „Ergebnisse/Reports“ anzeigen, um diese noch weiter für
Präsentationszwecke zu bearbeiten oder mit einer Formatvorlage zu verbinden und
zu drucken.
Mit
„arbeitsblatt_nach_report VonSpaltenname BisSpaltenName VonZeile BisZeile“ kann ein
Ausschnitt des
Arbeitsblattes
nach „Ergebnisse/Report“ geschoben werden.
Will
man das gesamte profilierte Arbeitsblatt nach „Ergebnisse/Reports“ bringen, gibt
man hinter dem Befehl statt der Spaltennamen und Zeilennummern einfach das
Fehlwertzeichen „-„ an.
ad
3) Der Befehl „lade_filterdatei“ gehört
zum Bereich der Filtertechnik von PS-Explore NC. Hat man einen Filter jedoch
mit einem Profil gekoppelt, kommt ordnungsgemäß sowohl der Filter als auch das
Profil zum Einsatz.