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Histogramm

Formular zur Einstellung der Histogrammoptionen

Das Histogramm ist ein grafisches Mittel zur Darstellung der Häufigkeitsverteilung eines Merkmals. Histogramme helfen, Häufigkeitsverteilungen, welche rein numerisch als Zahlenfolge schwer zu übersehen sein können, übersichtlicher zu machen.

Ein Histogramm erhält man, wenn man die erhobenen, beobachteten oder gemessenen Häufigkeiten als aneinanderstoßende Rechtecke, deren Flächen proportional zu den Häufigkeiten sind, darstellt. Wegen letzterer Eigenschaft werden Histogramme auch als flächentreue Darstellungen bezeichnet.

Üblicherweise dienen Histogramme der Darstellung metrischer (stetiger) Merkmale; ebenso können sie aber auch zur Darstellung ordinaler und qualitativer Merkmale benutzt werden. Im letzteren Fall werden sie zu einfachen Säulendiagrammen (siehe Verfahren der ad-hoc-Grafik!).

Einfache Histogramme haben alle die gleiche Klassenbreite, d. h. die Breite der Säulen sind gleich. Falls die Darstellung einer Verteilung eines Merkmals in Klassen unterschiedlicher Breite erfolgen soll, müssen korrigierte Häufigkeiten berechnet werden, damit die Gesamtfläche der Darstellung weiterhin 1 bleibt.

Histogramme können wahlweise oder kombiniert mit absoluten und/oder relativen Häufigkeitsskalen kombiniert werden. Bezugnahme auf relative Häufigkeiten erleichtert den Vergleich von Verteilungen mit unterschiedlichen Stichprobengrößen.

Das Histogramm ist eine allgemein bekannte Darstellungsart und wird auch von Nicht-Statistikern zumeist ohne weitere Erklärungen verstanden. Dessen ungeachtet hat das Histogramm auch verschiedene Nachteile; insbesondere läßt sich das Gesamterscheinungsbild eines Histogrammes erheblich durch die Klassenbreite beeinflussen.

Ergebnisgrafik: Histogramm mit Normalverteilung und Lokationsmaßen

Die Histogramm-Darstellung in PS-Explore kann durch verschiedene Optionen des Histogramm-Menüs flexibel modifiziert werden. So läßt sich etwa die Dichtefunktion der Normalverteilung einblenden, wodurch eine visuelle Abschätzung hinsichtlich der Verteilung der tatsächlichen Werte erleichtert wird. Ebenfalls sind Ausreißerbetrachtungen möglich. Ferner darstellbar sind kumulierte Histogramme. Am Fuß der Histogrammdarstellung kann zusätzlich eine Dichteskala eingeblendet werden.

Eine methodisch bessere Basis für die Beurteilung einer empirischen Verteilung bieten allerdings die ebenfalls in PS-Explore verfügbaren Symmetriediagramme und das Wahrscheinlichkeitsnetz. Hier werden auch numerische Maße zur Bewertung einer Verteilung wie etwa Schiefe und Wölbung (Kurtosis) angeboten und Tests auf Gleichverteilung- und auf Normalverteilung. 

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