Neue Möglichkeiten der Grafikpräsentation in PS-Explore NC

 

Mit dem neuesten Update von PS-Explore NC auf http://www.ps-explore.de/beta ist jetzt eine

Version verfügbar, die auch im Bereich der klassischen statistischen Grafiken des Haupt-

moduls PS-Explore NC/StatSys eine erheblich verbesserte Grafikqualität bietet. Die in diesem

Modul bislang generierten Bitmap-Grafiken wurden gänzlich auf Metafile-Format umgestellt.

Damit ist die Grafikqualität nicht mehr von der Bildschirmauflösung des jeweiligen PCs ab-

hängig und die Druckausgabe der Grafiken basiert damit auf der höheren Auffösung des

Druckers. Metafile-Grafiken sind dabei hinsichtlich ihrer Größe beliebig ohne Qualitätsverlust

skalierbar.

 

Besonderer Wert wurde bei der Implementierung auf die problemlose Übergabe der Grafiken

an MS-Word und Windows-Wordpad gelegt und natürlich auf die direkte optimale Darstellbar-

keit der Grafiken innerhalb eines html-Dokumentes (Web-Seiten). In iesem Zusammenhang

sind folgende Schaltflächen der PS-Explore-NC-Registerkarte funktional verbessert worden:

 

 

Über das Word-Symbol können nun in zweierlei Weise Inhalte der Registerkarte "Ergebnisse/

Reports" an MS-Word übergeben werden.

 

Aktiviert man zuvor das große Word-Symbol im Kopf des PS-Explore-Autopiloten

 

 

wird MS-Word über eine OLE-Verbindung in PS-Explore "eingebettet" aufgerufen, d.h. in die-

sem Fall können Sie jeweils neu generierte Grafiken und Texte mittels des kleinen Word-

Symbols während einer Programmsitzung immer in das selbe Word-Dokument einfügen und

somit aus PS-Explore NC heraus eine Dokumentation in MS-Word aufbauen.

 

Wird hingegen die OLE-Verbindung mit MS-Word nicht aktiviert, wird der Inhalt der PS-Explore-

Registerkarte "Ergebnisse/Reports" an MS-Word übergeben, MS-Word dabei aufgerufen, je-

doch laufen weitere Sendungen an MS-Word auch in unabhängige neue MS-Word-Dokumente.

 

Genauso verhält es sich bei Anklicken des Web-Symbols und des Wordpad-Symbols. Hierbei

wird jeweils der MS-Explorer bzw. MS-Wordpad geladen und das jeweilige PS-Explore-Doku-

ment in diesen Programmen angezeigt.

 

 

Übergabe an MS-Word

 

Nachfolgend finden Sie ein Beispiel für die Generierung einer Grafik und deren Übergabe an

MS-Word mit einigen wichtigen Bedienungshinweisen.

 

Zunächst laden wir ein Arbeitsblatt aus dem PS-Explore-Verzeichnis Samples (Beispieldateien).

Hierzu klicken wir auf das mit rotem Kreis markierte Symbol in nachstehender Abbildung:

 

 

 

Im sich öffnenden Dateidialog wählen wir die Datei "medizin.ssd" aus:

 

 

Es erscheint die entsprechende Datei im Arbeitsblatt:

 

 

Wir wählen als Auswertungsverfahren "Boxplots" an und treffen die Auswahl des Analysemerk-

mals, der Gruppenvariable, des Fallbezeichners und wählen verschiedene Optionen aus:

 

 

Als Ergebnis wird in der Registerkarte "Ergebnisse/Reports" das entsprechende Boxplot an-

gezeigt:

 

 

 

Die Übergabe des Boxplots an MS-Word geschieht nun am einfachsten durch Anklicken der

bereits oben erwähnten Schaltfläche in der Bildleiste der Registerkarte:

 

 

Word wird nun automatisch geladen und die Boxplotgrafik wird in Word angezeigt:

 

 

Bei der Bearbeitung der Grafik in MS-Word ist zu beachten, das die eigentliche Grafik von einem

Tabellenrahmen umgeben wird. Dieser Rahmen kann in MS-Word über dessen Option "Tabelle" in der

oberen Befehlsleiste modifiziert werden. Die Grafik ist dabei Inhalt der 1x1-Tabelle und die Größe

der Grafik kann unabhängig vom Rahmen geändert werden. Klicken Sie hierzu zunächst einmal

mitten in die Grafik, die daraufhin mit einem schwarzen Rechtseck und Markierungspunkten dar-

gestellt wird:

An den Markierungspunkten können Sie die Grafik sodann "anpacken" und deren Größe in der

gewünschten Art ändern. Mit der rechten Maustaste können Sie in Word auch noch ein Pop-Up-

Menü aufrufen, das Ihnen u.a. erlaubt den Word-Grafikeditor zur Modifikation der Grafik zu

aktivieren.

 

Bei Verkleinerung oder Vergrößerung der Grafik paßt sich in Word der Rahmen der 1x1-Tabelle

in der Höhe automatisch an die Grafik an. Die Breite des Rahmens ist so eingestellt, dass dieser

immer der definierten Seitenbreite entspricht. Falls dies nicht gewünscht ist, kann man die Breite

mittels "Anpackens" über die Maus verkleinern oder vergrößern.

 

Wichtig ist bei der Übergabe von PS-Explore nach MS-Word, dass die Definition der Druckseiten

hinsichtlich Papierformat und Randabständen identisch gewählt werden. Bei PS-Explore NC stellen

Sie die fraglichen Seiteneigenschaften durch Klick auf das Symbol "Seitenlayout" ein:

 

 

 

 

Bei MS-Word wählen Sie in dessen Hauptbefehlsleiste die Option "Datei" dann "Seite einrichten"

und stellen dort alles konform zu PS-Explore ein:

 

 

 

 

Umwandlung in html-Format

 

Rechts des Word-Symbols befindet sich das Web-Symbol:

 

 

Klicken Sie hierauf (roter Kreis), um den Inhalt der Registerkarte "Ergebnisse/Reports" im

MS-Explorer anzeigen zu lassen:

 

 

Als Name für die html-Datei wird im übrigen der Text benutzt, der in der PS-Explore-NC-Registerkarte

oben unter der Bezeichnung Titel angezeigt wird. Diese Zeile ist editierbar und kann zuvor beliebig

geändert werden. In der html-Datei werden Tabellen und Texte direkt abgelegt. Grafiken werden in

jpeg-Format umgewandelt und als einzelne Dateien im gleichen Verzeichnis wie die html-Datei selbst

abgelegt. Die Namen der jpeg-Dateien haben das Präfix PSX gefolgt von einer bis zu dreistelligen

Zufallszahl. Danach folgt getrennt durch einen Unterstrich eine Positionsnummer, aus der Sie

ersehen können, um die wievielte Grafik es sich in dem html-Dokument handelt.

 

Um den Namen einer Grafik direkt aus dem MS-Explorer zu bestimmen, klicken Sie mit der rechten

Maustaste, wenn der Mauszeiger sich über der Grafik befindet:

 

 

Es erscheint ein Pop-Up-Menü, in welchem Sie die Option "Eigenschaften" wählen. Hierauf wird

ein Formular angezeigt, das Ihnen Auskunft zum Dateinamen und den sonstigen Dateiattributen

gibt.

 

 

 

Übergabe an Windows-WordPad

 

Das Programm WordPad gehört zum Umfang des MS-Windows-Betriebssystems. Zur

Übergabe und Aktivierung klicken Sie auf das entsprechende Symbol rechts neben

dem MS-Word- und Web-Symbol:

 

 

 

 

 

Ergänzende Hinweise zur Übergabe von Ergebnissen an andere Programme

 

Neben den eigens dafür vorgesehenen Schaltflächen zur Übergabe an MS-Word, MS-Explorer oder

MS-WordPad können über das Symbol zum Speichern von PS-Explore-Dokumenten auch noch

diverse andere Formate gewählt werden. Sie können sich die aktuell auf Ihrem PC verfügbaren

Dateiformate auflisten lassen, indem Sie auf das Speichern-Symbol (blaue Diskette) klicken und

im sich öffnenden Dateidialog dann Dateityp anklicken:

 

 

 

Voreinstellung von Grafikgröße und Anpassung an Druckseite

 

In der Registerkarte "Makroanwendungen" finden Sie den Optionenblock für die Steuerung von

Schrifttyp, Grafikgröße, Seitenformat (hoch/quer), Druckseitenanpassung, Ausrichtung der

Grafik (horizontal/90°-gedreht), Grafikformat (Bitmap/Metafile):

 

 

Die in der Makroliste wählbaren Schrifttypen werden soweit möglich hinsichtlich der Schriftgröße bei der

Generierung der Grafik in Abhängigkeit von der Grafikgröße vom Programm je nach Verwendungskontext

automatisch gewählt. Die Einstellung Hoch-/Querformat bezieht sich auf die Druckausgabe.

 

Die Grafikgröße kann mittels des Wippschalters zwischen 1 und 10 variiert werden und ist hinsichtlich

Ihrer Darstellung auf dem Bildschirm von der Auflösung des Bildschirms abhängig. Das Button mit dem

Seitensymbol ist anzuklicken, wenn man will, dass die zu erzeugenden Grafiken an die Größe einer

Druckseite angepaßt werden, wobei die vom Anwender definierten Seitenränder berücksichtigt werden.

Die Seitenanpassung wird natürlich bezogen auf die Wahl von Hoch- bzw. Querformat.

 

Die Möglichkeit mittels des Buttons "Grafik drehen" eine Grafik um 90° zu drehen ist besonders dann interes-

sant, wenn man mehrere Grafiken innerhalb eines Makrolaufs erzeugen will und dabei einzelne Grafiken

direkt gedreht und auf eine Seite im Querformat angepaßt berechnen lassen möchte. Hierzu kann dann

im Makro der Befehl "Grafikformat" vorgeschaltet werden, welcher im nächsten Abschnitt erläutert wird.

 

Das letzte Symbol der Gruppe erlaubt schließlich noch die Wahl des Grafikformates. Standardmäßig ist

Metafile-Format eingestellt, jedoch kann, sofern gewünscht eine Grafik auch im Bitmap-Format angefordert

werden.

 

Hinweis: Eine Druckseitenanpassung kann auch nachträglich noch in der Registerkarte "Ergebnisse/Reports"

vorgenommen werden. Hierzu rufen Sie per rechter Maustaste, nachdem Sie zuvor die gewünschte Grafik

angeklickt haben, das Pop-Up-Menü für das Tabellendesign auf und wählen die in nachstehender Abbildung

gezeigte Option für die Druckseitenanpassung aus:

 

 

 

Die Steuerung von Grafikeigenschaften per Makrobefehl

 

Die Steuerung der Grafikeigenschaften kann auch per Makrobefehl vorgenommen werden, so

dass im Makro generierte Grafiken jeweils individuell gestaltet werden können. Der hierzu

implementierte Befehl kann innerhalb eines Makros beliebig oft benutzt werden und macht

insbesondere vor den Befehlen "Analyse_Start" und "AH_Grafik" Sinn.

 

Die Syntax des Befehls lautet:

                        grafikformat   schrift,

                                             <hoch, quer>,

                                             <gr.1, gr.2, ..., gr.10, angepasst>,

                                             <gedreht, konform>,

                                             <Bitmap, Metafile>

 

Die fünf Parameter sind zwingend anzugeben, dabei ist die Reihenfolge egal.

 

Syntaxbeispiel:

 

                       grafikformat Courier New, hoch, gr.4, konform, metafile

 

Mittels dieses Befehls wird eine Grafik der Größe 4 unter der Benutzung der Schrift "Courier New"

erzeugt. Das benutzte Druckformat ist eine hochgestellte Seite, nicht gedreht und im Metafile-Format.

 

 

 

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